Wir demonstrieren weiter

Demo in Oberhausen gegen Erdogan und die IS,
am Freitag, 16.10.2015, 16 h,
Hauptbahnhof Oberhausen.
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Kundgebung gegen Bombenanschläge in Ankara

Kundgebung gegen die Bombenanschläge in Ankara

Montag, 12.10.2015,
um 17 Uhr,
vor dem Forum Duisburg

Vortrag Anfang vom Ende des IS ?

Kobane – der Anfang vom Ende vom „Islamischen Staat“?
Zu einem Vortrag über Kobane lud am 8. Juni die Linksjugend solid in Oberhausen ein. Zuerst sprach Niyazi vom Kurdistan Solidaritätszentrum DU-Marxloh über den großen Wahlerfolg der HDP in der Türkei, die bei den Parlamentswahlen 13,1 % der Stimmen erreichte und das von Erdogan geplante Präsidialsystem verhinderte. Niyazi stellte die Behinderung des Wahlkampfes dar, der von einem schweren Terroranschlag auf eine HDP-Kundgebung mit Toten und hunderten Verletzten geprägt war. Der Wahlerfolg der kurdischen und linken Bewegung war ein Durchbruch, der engsten mit dem erfolgreichen Sieg der YPG über die ISIS in Kobane zusammenhing. Der Referent schilderte das System der Selbstverwaltung in Rojava mit seiner Gleichberechtigung der Nationalitäten und Religionen, sowie mit der entscheidenden Rolle der Frauen.
In einem zweiten Teil bot Pitt vom Kobane Solidaritätskomitee mittels Power-Point Informationen und Hintergründe über den „Islamischen Staat“. Diese Organisation hat nicht nur mittelalterliche, diktatorische und patriarchalische Züge, wie die bürgerlichen Medien darstellen. IS hat auch eine moderne, kapitalistische Seite, wenn sie Grenzen niederreißt und für ein vereinigtes Arabien ist, was ihr in der Region Zulauf bringt. Nicht zu kurz kamen die Interessen der Großmächte, die zunächst mit IS und al-Nusra-Front die Herrscher der „Schurkenstaaten“ stürzen wollten, dann aber die Geister, die sie riefen, nicht mehr los wurden. Nun bedroht die IS die Ölquellen im Irak und in Saudi-Arabien, was ihr USA und EU nicht verzeihen. Allein das System der Selbstverwaltung in Rojava ist eine Alternative zu Dschihadismus und zum mörderischen Assad-Regime.
In der anschließenden Diskussion kam jede und jeder zu Wort. Zum Schluss verlagerte sie sich auf das Interesse von Jugendlichen am politischen Geschehen.
Solid macht seinem Namen alle Ehre und spendet für die Kampagne von Medico International für Kobane. Weitere Veranstaltungen zum Thema sind geplant.

IS am Ende?

Kobane: Der Anfang vom Ende vom „Islamischen Staat“?
Wochenlang versuchte die diktatorische Organisation „Islamischer Staat“ die kurdische Stadt Kobane in Nordsyrien zu erobern. Vergeblich! Der IS hat eine schwere Niederlage erlitten.

Der Grund für den Angriff auf Kobane ist einfach: das rätedemokratische Modell der Gleichberechtigung und Selbstverwaltung in Rojava ist dem diktatorischen Kalifatsstaat der IS völlig entgegengesetzt.

Veranstaltung:
Kobane und Rojava -
basisdemokratische Alternative zu Kalifatsstaat und westlichem Politikmodell

Niyazi für den Kurdischen Verein Rojava über das Selbstverwaltungsmodell, den Kampf der PYD, YPG und PKK in Kobane, die Luftunterstützung der USA, die Rolle der Türkei.
Pitt für Rojava-Solidarität Ruhr über den syrischen Bürgerkrieg, das Aufkommen der IS, die Interessen der Großmächte und die Kampagne von medico international zum Wiederaufbau des Gesundheitswesens
8. Juni 2015, 18 h, Linkes Zentrum, Elsässer Str. 19, 46045 OB
Veranstalter Solid Oberhausen, unterstützt vom Komitee Solidarität mit Kobane / Rojava, OB

Kurzbericht Veranstaltung 9.Mai

Kurzbericht 9.Mai
In Dinslaken trat Dr. Nassan Ahmad auf einer gemeinsamen Veranstaltung von Die LINKE und vom Oberhausener Soli-Komitee auf. 60 TeilnehmerInnen hörten interessiert den Ausführungen des Gesundheitsministers zu. Neben Fragen zur aktuellen Lage interessierten besonders die Möglichkeiten konkreter Solidarität. Hier verwies Dr. Nassan Ahmad auf medico international, Ärzte ohne Grenzen und den kurdischen Roten Halbmond Heyva Sor a Kurdistane, die als einzige Hilfsorganisationen in Kobane tätig sind. Am Schluss der Veranstaltung spendeten die TeilnehmerInnen 236 Euro, die zu gleichen Teilen an medico international für Kobane und an das Yezidische Kulturzentrum in Wesel gehen.