Demo Bot und Ob

Erfolgreiche und friedliche Kundgebung in Bottrop

Für Donnerstag, den 25.01.2018 hatten in Bottrop der DKP-Ratsherr
Michael Gerber und der Leiter des Alois Fulneczek-Hauses Sahin Aydin zu
einer Kundgebung „Solidarität mit Afrin! Sofortiger Stopp des Angriffs
der Türkei!“
aufgerufen. 200 Bottroper BürgerInnen kamen, um gegen den Angriff der
Türkei zu protestieren. Neben Vertretern der KurdInnen sprachen auch die
der DKP und der MLPD. Die Kundgebung, die um 16 Uhr begonnen hatte,
endete um 17 Uhr. Viele TeilnehmerInnen fuhren anschließend zur
Demonstration nach Oberhausen.

Demonstration in Oberhausen

Dort hatte die Kundgebung auf dem Friedensplatz vor 300 TeilnehmerInnen
bereits mit Ansprachen des MdB Niema Movassat (Die Linke) und einer
Vertreterin des Demokratischen Kurdischen Gesellschaftszentrums NAV-DEM
begonnen. Es folgte eine Demonstration durch die Oberhausener Altstadt,
die, wieder zurück, am Friedensplatz beendet wurde. Am 05.02.18 wird es
im Linken Zentrum Oberhausen um 19 Uhr eine Solidaritätsveranstaltung zu
Afrin geben, auf der ausführlich über die dortige basisdemokratische
Selbstverwaltung, über die Hintergründe für den völkerrechtswidrigen
Angriff der Türkei und zur aktuellen Lage in Rojava informiert werden wird.

Sahin Aydin, Bottrop / Dr. Peter Berens, Oberhausen

Veranstaltung in Oberhausen

Veranstaltung
Stoppt den Angriff auf Afrin!
Türkische Truppen sind über die Grenze hinweg in den kurdischen Kanton Afrin einmarschiert. Da Afrin nicht unabhängig ist, sondern Autonomiestatus hat, handelt sich um einen völkerrechtswidrigen Angriff der Türkei auf Syrien. Mit ihm will der Diktator Erdogan das basis-demokratische Afrin zerstören. Bei ihrem Angriff setzt die türkische Armee deutsche Leopard-Panzer ein.
In der Veranstaltung geht Niyazi Oeztas (NAVDEM) u. a. den Fragen nach:

Was sind die innenpolitischen Hintergründe für den türkischen Einmarsch?
Wie sieht das Modell der basisdemokratischen Selbstverwaltung in Rojava aus?
Warum geben USA, EU und Russland, die den Kampf der KurdInnen gegen den Islamischen Staat begrüßt haben, nun Erdogan freie Hand gegen Afrin?
Warum nähert sich die Bundesregierung Erdogan wieder an, obwohl sein Krieg eine neue Flüchtlingswelle hervorruft?

Montag 05.02.2018 19.00 Uhr im Linken Zentrum, Elsässerstraße 19 46045 Oberhausen-Stadtmitte
Außerdem gibt Dr. Peter Berens (Rojava Solidarität Oberhausen) einen kurzen Überblick über die Lage im syrischen Bürgerkrieg.
Moderation Jens Carstensen ( Die Linke )

V.i.S.d.P.: Rojava-Solidarität Oberhausen c/o Dr. Peter Berens, Oberhausen Rojava Solidarität Oberhausen

Marschiert die Türkei in Syrien ein?

Die Lage in Syrien wird täglich bedrohlicher und unübersichtlicher. Russland und Iran helfen massiv dem Assad-Regime, das die Entscheidung auf dem Schlachtfeld sucht. Das Eingreifen der Türkei in Syrien droht den Bürgerkrieg innerhalb des Landes zu einem Krieg zwischen Staaten (z. B. Syrien ↔ Türkei) auszuweiten.

Stoppt den AKP-Terror in Nord-Kurdistan und den drohenden Einmarsch der Türkei in Syrien!
In seiner Einleitung geht Niyazi Öztas vom kurdischen Verein NAV-DEM in Duisburg auf den von der AKP provozierten Bürgerkrieg in Nordkurdistan (z. B. Massaker und Zerstörung in Cizire) und auf einen drohenden Einmarsch der Türkei in Syrien ein.

Gibt es eine politische Lösung der Syrien-Krise?
Im zweiten Teil geht Peter Berens von Kobane-Solidarität-Oberhausen u. a. den Fragen nach:
Wie hat sich die militärische Lage nach dem Eingreifen Russlands und des Iran entwickelt?
Könnte ein Waffenstillstand den Bürgerkrieg beenden?
Welche politische Lösungen bieten die westlichen Großmächte, der Islamische Staat und die kurdische PYD an?
Zusammen können wir überlegen, was die hiesige Anti-Kriegs-Bewegung tun kann…

Donnerstag, den 25. Februar 2016, 18.30 h
im Linken Zentrum, Elsässer Str. 19, 46045 Oberhausen

Moderation Jens Carstensen
Einlader: Kobane-Solidarität-OB, Linke Liste Oberhausen, NAV-DEM Duisburg
V.i.S.d.P.: P. Berens, 46145 OB

Freiheit hinter Barrikaden

Freiheit hinter Barrikaden
Nach dem Verlust der absoluten Mehrheit für die AKP bei den Wahlen im Juni ließ der türkische Präsident Erdogan den Krieg gegen die Kurdinnen und Kurden eskalieren. Angriffe faschistischer Rollkommandos erfolgten auf Büros der HDP und auf oppositionelle Medien. Zellen der Terrororganisation Islamischer Staat massakrierten Sozialisten bei Anschlägen in Suruc und Ankara. Scheinbar ging Erdogans Strategie der Spannung am Wahltag auf.

Der Journalist und Historiker Dr. Nick Brauns aus Berlin war in den Wochen vor der Wahl am 1. November in den kurdischen Landesteilen der Türkei unterwegs. Er wird über Eindrücke, Erfahrungen und Hintergründe berichten.

Samstag, 21. November, 18 h, NAV-DEM Duisburg, Kaiser-Wilhelm-Str. 260, 47169 Duisburg

Kundgebung gegen die Blockade der Stadt Silvan durch türkisches Militär

Der türkische Staat hat seit über einer Woche über die 45.000-Einwohner-Stadt Silvan in der südostanatolischen Provinz Diyarbakir eine Ausgangssperre verhängt. Wasser, Strom und Telefon von drei Stadtteilen wurden abgestellt, die Bewohner dürfen seit dem 3. November ihre Wohnungen nicht verlassen. Sechs Zivilisten wurden bislang gezielt vom Militär getötet. Erdogans Kriegsmaschinerie versucht in die Stadtviertel einzudringen. Wenn dies gelingen sollte, droht ein Massaker an der Bevölkerung.
NAV-DEM Duisburg ruft am Donnerstag, den 12. November zur Protestkundgebung gegen die Blockade von Silvan auf.
17:00 und 20.00 Uhr, Vor dem Hauptbahnhof Duisburg.